E-Mobilität: Mehr Ladepunkte als Tankstellen in Deutschland

Die IAA 2017 ist zu Ende – eine Frage bleibt: Fehlt es wirklich an Ladeinfrastruktur? Oder nur an Lösungen, sie sichtbar und das Potenzial nutzbar zu machen? Laut einer Studie des „European Alternative Fuels Observatory“ (EAFO)[1] gibt es annähernd 25.000 Ladepunkte für E-Autos in Deutschland. Dem stehen „nur“ ca. 15.000 Tankstellen gegenüber. Share&Charge sorgt für mehr öffentlich nutzbare Ladestationen, indem es private Ladestationen ebenfalls der Allgemeinheit zugänglich macht.

Essen, 27. September 2017 – Auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) zeichnete sich der Umbruch ab – ab 2020 soll eine Vielzahl von Modellen von Audi bis VW mit E-Antrieb angeboten werden. Die großen Hersteller übertrumpften sich in Frankfurt zwar mit neuen Konzepten für Fortbewegungsmittel, doch obwohl nahezu alle Hersteller auf den Trend der Elektromobilität aufspringen, ist der anhaltende Kritikpunkt die fehlende Ladeinfrastruktur. Denn woher sollen die E-Autos ihre Energie beziehen? Und wo befindet sich die nächste Lademöglichkeit?

Zukunftsvision Elektromobilität

An dieser Stelle bietet das Start-up MotionWerk GmbH mit seiner Share&Charge-App die passende Lösung für Ladestationen und Elektroautos aller Arten. Das Share&Charge Netzwerk ermöglicht jedem seine Ladestation – egal ob öffentlich oder halb-öffentlich – zugänglich und abrechenbar zu machen. Eine Karte visualisiert die Ladepunkte in der Umgebung und zeigt an, ob die Ladestation geöffnet ist. Die dezentrale sichere Blockchain-Technologie verhilft das Abrechnen der verbrauchten Energie. Mangelnde Infrastrukturen werden so angegriffen und das Problem der fehlenden Ladepunkte am Schopf gepackt, um den Aufschwung der Elektromobilität voranzutreiben und nachhaltig zu stärken. Der Clou dabei: Jeder kann seinen Beitrag zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland leisten.

TÜV, Fraunhofer FIT und MotionWerk: Mobilitätskonzept der Zukunft

MotionWerk denkt noch einen Schritt weiter und hat mit Partnern die Frage beantwortet wie wir in Zukunft von A nach B kommen könnten. In einem gemeinsam entwickelten Konzeptpapier stellen MotionWerk, TÜV Rheinland und die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT Ideen zur zukünftigen digitalen Infrastruktur des Mobilitätssektors vor. Das gemeinsame Projekt Open Mobility System (OMOS) soll den kreativen Wettbewerb auf Basis einer offenen und dezentralisierten digitalen Transaktionsinfrastruktur fördern. Die Vision: Selbstfahrende Autos zahlen Ladesäulen direkt, Reisende buchen mit einem Klick alle Verkehrsmittel für die bevorstehende Reise, freie Parkplätze werden automatisch angefahren und bezahlt…

Interessierte können hier das Konzeptpapier herunter laden: www.omos.io

[1] http://www.eafo.eu/