E-Mobility ist kein Trend – sie ist Teil unserer Zukunft

Keine eine Millionen Elektroautos in 2020. Es gilt den Kopf aus dem Sand zu ziehen, das Lamento einzustellen und an Lösungen zu arbeiten, die Deutschland auf diesem Gebiet wieder wettbewerbsfähig machen. Hier sind alle gleichermaßen gefordert von der Politik bis hin zu jedem Bürger.

Mittwoch, 17. Mai 2017 — Essen - Fakt ist: Montag sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) während eines Fraktionskongresses in Berlin, man habe das 2011 ausgerufene Regierungsziel, bis zum Jahr 2020 eine Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, aufgegeben.

Damit schließt sich Merkel der Meinung vieler Experten an, die die Prognose von einer Millionen Elektrofahrzeuge für das Jahr 2020 als zu optimistisch einschätzen. Was ist die passende Antwort auf eine solche Einschätzung? Deutschland benötigt pragmatische Ansätze und das Erreichen des selbstgestecken Zieles sollte umso mehr anspornen: „Die Aussage unserer Kanzlerin ist nicht überraschend. Wichtig ist aber, dass nun alle an einem Strang ziehen, um dem großen Ziel näher zu kommen. E-Mobility ist kein Trend, sondern die Zukunft“, sagt Dietrich Sümmermann, Mitgründer des Essener Start-ups Motionwerk, das mit der App Share&Charge einen dieser pragmatischen Ansätze bietet.

Mit der App Share&Charge gehen Sümmermann und sein Team konkret ein Problem an: Ohne eine Antwort auf die Elektro-Tankstellenproblematik wird der Verkauf von E-Autos trotz Kaufprämie weiter stagnieren. Diese Aussage unterstützt auch eine Analyse der ING Diba.– Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING Diba – sieht unter anderem in der „lückenhaften Ladeinfrastruktur“ einen Grund für die Zurückhaltung beim Kauf von E-Autos.

Die Politik kann sich hier aber nicht der Verantwortung entziehen, ohne eigene Konzepte zu liefern“, sagt Sümmermann und verweist auf Share&Charge. Die ermöglicht jedermann, seine Ladestation zugänglich und abrechenbar zu machen und fördert so auch den Gedanken der sharing economy aktiver E-Mobilisten.