Grenzenloses Ladenetzwerk in Europa mit der „e-mobility wallet“

Oslo2Rome-Initiative mit neun starken europäischen Partnern

Im Rahmen der Oslo2Rome-Initiative von MotionWerk fahren E-Mobilisten mit der sogenannten „e-mobility wallet“ durch Europa, um gemeinsam mit ElaadNL, Enexis Group, enviaM, Fortum, innogy, Sodetrel mit EDF Lab und Èlectricité de Strasbourg und VKW ein grenzübergreifendes Ladenetzwerk auf Basis der Blockchain-Technologie zu testen.

Essen, 08. November 2017 – Was für Verbrenner-Autos in Europa ganz normal ist, ist für Elektroautos nicht immer selbstverständlich: Das Tanken an jeder Tankstelle über Landesgrenzen hinweg. Die Vielfalt der Anbieter von Ladelösungen erschwert die Abrechnung des geladenen Stroms über nationale Grenzen hinweg.

Dieser Problematik stellt sich MotionWerk in Kooperation mit den Partnern ElaadNL, Enexis Group, enviaM, Fortum, innogy, Sodetrel mit EDF Lab und Èlectricité de Strasbourg und VKW mit einer gemeinsamen Blockchain-basierten e-mobility wallet entgegen, einer Art virtuellen Geldbörse. Diese kommt bei der Oslo2Rome-Tour von E-Mobilisten vom 27. bis 30. November 2017 zum Einsatz. Die Initiative wird zeigen, dass ein  pan-europäisches Netzwerk, basierend auf der Blockchain-Technologie, in naher Zukunft Realität werden kann. Zum übergreifenden Test wird je Partner ein Test-Team losgeschickt, um mit einem Elektroauto die Grenze zu einem Nachbarland zu überqueren und dort Anbieter-übergreifend zu laden, und dies über die e-mobility wallet abzurechnen. Die Fahrten finden zwischen Nancy und Mulhouse entlang der deutsch-französischen Grenze (Èlectricité de Strasbourg/EDF Lab/Sodetrel), Vorarlberg und Mulhouse (VKW), Leipzig und Oberösterreich (enviaM), Norwegen und Schweden (Fortum), sowie den Niederlanden und dem Ruhrgebiet, genauer gesagt Essen ( ElaadNL/Enexis Group), statt. In Deutschland werden dabei von innogy betriebene Ladesäulen genutzt.

Seit Mai 2017 setzt MotionWerk im deutschen Markt mit Share&Charge, dem Netzwerk für Ladestationen und Elektroautos, bereits auf die dezentrale Blockchain-Technologie.

„Mit der Oslo2Rome Initiative erproben wir erstmalig, wie ein europäisches Ladenetzwerk auf Basis der Blockchain einerseits technologisch umgesetzt werden kann, aber auch welche Funktionen für den Anwender wichtig sind. Damit machen wir einen großen Schritt für den Aufbau eines kooperativen, dezentralen Ladenetzwerkes über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg“, erklärt Dietrich Sümmermann, CEO von MotionWerk.

Ein e-mobility wallet basierend auf Blockchain-Technologie bietet viele Möglichkeiten

Dank seiner offenen Infrastruktur bietet die bei Oslo2Rome eingesetzte Blockchain-Technologie Nutzern vor allem die Sicherheit, Fahrzeuge an allen teilnehmenden Ladepunkten laden zu können, ohne sich über den Anbieter und seine Ladebedingungen Gedanken machen zu müssen.

Mit nur einem e-mobility wallet können Reisende alle Ladepunkte teilnehmender Partner nutzen, zwischen diversen Zahlungsmöglichkeiten wählen und ihren Zahlungsverlauf jederzeit einsehen. Indem die Daten in einer Blockchain-basierten Umgebung hinterlegt und verifiziert sind, wird außerdem vermieden, dass nur ein Anbieter die alleinige Kontrolle über die Ladepunkte innehält. Der stetige Abgleich aller Daten sorgt für eine offene Infrastruktur mit einer Vielzahl an Tarif- und Konditionsmöglichkeiten und unterstützt die Datensicherheit. So gehen MotionWerk und die Kooperationspartner einen bedeutsamen Schritt in Richtung Zukunft vernetzter, emissionsloser und automatisierter Mobilität.         

Oslo2Rome stellt aktuelle Regularien in Frage und liefert Alternativen

Den Grundstein für das Wachstum und die Innovation im Bereich der zukünftigen Mobilität legt die offene Infrastruktur von Oslo2Rome auf Basis von Share&Charge dar. Nach erfolgreicher Beendigung des Pilotprojektes wird geprüft, wie sich die Möglichkeiten auf das öffentliche System übertragen lassen und so allen E-Mobilisten zugänglich werden.

Aufgrund regulatorischer Unterschiede hinsichtlich des Stromwiederverkaufs in den europäischen Ländern wird zunächst nur die Einbindung öffentlich betriebener Ladestationen getestet. Um auch private Ladestationen anbinden zu können, müssen noch regulatorische Hürden gemeistert werden.

Nach wie vor sind interessierte Partner eingeladen, Teil von Oslo2Rome zu werden und bei der Gestaltung einer Zukunft mit grenzenloser Mobilität mitzuwirken.

Verfolgen Sie die Tour und treten Sie mit der Initiative in Kontakt: www.oslo2rome.com

Die Oslo2Rome-Initiative wird von den folgenden starken Partnern unterstützt:  ElaadNL, Enexis Group, enviaM, Fortum, innogy, Sodetrel mit EDF Lab und Èlectricité de Strasbourg und VKW. Somit sind die Länder Deutschland, Frankreich, Niederlande, Norwegen, Österreich und Schweden Teil des aktuellen Testsystems.

Webseiten:

www.oslo2rome.com

www.motionwerk.com

www.shareandcharge.com 

Kontakt

Maximilian Knels

Public Relations

wildcard communications GmbH

Laura Hofstedde

Marketing & Communications

MotionWerk GmbH