Share&Charge: Airbnb für Ladestationen. Essener Start-up stellt erste offene E-Mobility-Plattform mit Blockchain-Technologie vor

Sharing economy goes Charging: Die gemeinsam mit vielen E-Mobilisten entwickelte App ist eine offene Plattform für Besitzer von Elektroautos und Besitzer von Ladestationen. Ob Privatpersonen oder Gewerbetreibende, jeder bestimmt den Tarif für das Parken und Laden selber. Die Fahrer von Elektroautos bekommen die nächste Lademöglichkeit in ihrer Umgebung ebenso wie den Tarif auf einen Blick angezeigt. Die App regelt auch die Bezahlung: Dank des europaweit ersten Einsatzes der Blockchain-Technologie bietet Share&Charge allen Teilnehmern ein transparentes und sicheres Zugangs- und Bezahlsystem.

Donnerstag, 4. Mai 2017 — Essen – Share&Charge – die erste E-Mobility-Community-Plattform mit Blockchain-Technologie – ist ab sofort im Google Play Store und App Store erhältlich. Das einfache und transparente Community-Konzept für E-Mobilisten stammt von einem jungen Essener Start-up, das bald unter dem Namen „Motionwerk“ firmieren wird und dessen erstes Produkt Share&Charge ist. Entstanden ist Share&Charge im innogy Innovation Hub und wird nun als eigenständiges Unternehmen ausgegründet - mit innogy als erstem Investmentpartner.

Share&Charge kombiniert erstmals vieles, was die Community der E-Mobilisten seit längerem vermisst und nimmt Ängste, die dem Thema E-Mobility aktuell noch entgegengebracht werden. Share&Charge ermöglicht jedermann, seine Ladestation zugänglich und abrechenbar zu machen und fördert so auch den Gedanken der sharing economy aktiver E-Mobilisten. Zudem bietet Share&Charge, das mit der Unterstützung der beiden weiteren Start-ups slock.it und xtech entwickelt wurde, dank Blockchain-Technologie ein einfaches, offenes und sicheres Bezahlsystem.

Share&Charge: Die Zukunft ist geladen

Der Mitgründer von Share&Charge, Dietrich Sümmermann, hat eine klare Vorstellung von der Zukunft der Autos: Sie ist elektrisch, autonom und folgt dem Sharing-Konzept: “Die gesamte Marktstruktur der Automobil- und daran angrenzender Energieindustrien befindet sich im Wandel. Brauchte es für Benziner noch eine Tankstelle, sind solche Infrastruktur-Monopole bald nicht mehr notwendig. Stattdessen können hunderte von Steckdosen diese Aufgabe übernehmen. Und die werden nicht über wenige ausgewählte, sondern über viele Einzelne dezentral zur Verfügung gestellt.” Er betont: “Wir wollen den Menschen und Unternehmen Instrumente an die Hand geben, um aktiv an der Zukunft der Mobilität mitzubauen.”

Share&Charge: Meine Ladestation ist deine Ladestation

Mit wenigen Klicks in der App sind privater Besitzer einer Ladestation oder auch Gewerbetreibende in der Lage diese unkompliziert mit anderen zu teilen, einen Tarif festzulegen und abzurechnen.

Somit werden Ladestationen nutzbar gemacht, die aktuell kaum ausgelastet sind und ermöglichen dem Betreiber Elektromobilität aktiv mit zu unterstützen und sogar Geld mit seiner Ladestation zu verdienen. Und für Fahrer von Elektroautos minimiert sich die Sorge, auf dem Weg liegen zu bleiben. Insbesondere im urbanen Raum mit knappen Stellflächen bietet sich so ein weiterer Vorteil: Neben dem Strom zum Aufladen wird der Parkplatz fürs Auto gleich mit angeboten.

Share&Charge: Sorgenfrei unterwegs

Da Share&Charge nicht nur private Ladestationen listet, sondern auch öffentliche, wird die Angst vor dem plötzlichen Liegenbleiben mit dem Elektroauto schnell genommen. „Gerade solche fundamentalen Bedenken sind Gründe, weswegen Deutschland beim Thema Elektromobilität im internationalen Vergleich nicht im Spitzenfeld rangiert“, so Dietrich Sümmermann. Die Besitzer von Elektroautos können mit wenigen Klicks die nächste Ladestation anfahren. Die App ermöglicht, auf einer interaktiven Karte die Suche nach der nächsten Ladestation mit Hilfe spezifischer Kriterien anzupassen.

Beginnend mit 1.000 Ladepunkten des ersten  Kooperationspartners innogy, stehen E-Mobilisten so bereits von Anfang an Aufladepunkte zur Verfügung, sodass die E-Mobilisten ihr Gefährt dank Share&Charge laden und damit durchstarten können.

Share&Charge: Bezahlen was man verbraucht

Auch der Bezahlvorgang ist transparent: Das involvierte Konto listet sämtliche Transaktionen, bietet Auflademöglichkeiten und die Option, Guthaben wieder auszahlen zu lassen. Der Lader entrichtet dabei eine Gebühr an den Besitzer der Ladestation, der die Tarife individuell festlegen kann. Dem Ladewilligen werden die zu erwartenden Kosten vor dem Ladevorgang angezeigt. So genießen die Mitglieder von Share&Charge auf Anbieter- und Nutzerseite volle Kostenkontrolle und gestalten den Tarif nach ihren Bedürfnissen.

Die Share&Charge-App steht ab sofort bei Google Play und im App Store zum kostenlosen Download bereit.

Weitere Informationen zu Share&Charge und der Share&Charge App finden Sie unter www.shareandcharge.com.